Vier Tage in der ewigen Stadt Rom – Tag 3

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    Heute am 3. Tag unseres Besuchs in Rom wollen wir uns die Engelsburg und den Petersdom anschauen.

    Etwas fußlahm von den vorherigen beiden Tagen, entscheiden wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung der Engelsburg zu fahren und so benötigen wir nur etwa 150 Meter von unserem Hotel bis zur Haltestelle der passenden Buslinie. Unsere Roma-Karte brauchen wir hier nicht vorzeigen, da wir in einer der hinteren Türen einsteigen. Es ist kurz vor 09:00 Uhr, aufgrund des Berufsverkehrs herrscht noch etwas Gedrängel, aber „Platz ist in der kleinsten Hütte“ 😉 .
    Nach nur 10 Minuten Busfahrt erreichen wir die der Engelsburg am nächsten gelegene Bushaltestelle. Die Busverbindung kann man im übrigen sehr gut über Google-Maps (App auf dem Handy) herausfinden…, stimmte von der Verbindung und den Zeitangaben perfekt.

    Ach so noch etwas…, jedes Bild kann auch angeklickt werden um es zu vergrößern

    Die Engelsburg

    Von der Bushaltestelle „Corso Vittorio Emanuele / Ponte Vittorio“ sind es nur ein paar Gehminuten. Auf dem Weg dorthin nutze ich das Morgenlicht, um die Engelsburg und die davor befindliche und über den Tiber führende Brücke „Ponte Sant’Angelo“ zu fotografieren.

    Fotograf Berlin Marc Birkhoelzer www.birkhölzer.com
    Die Engelsburg ( erb.: 135-139 n. Chr.)
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    Heutzutage ist die Engelsbrücke Fußgängern vorbehalten

    Ursprünglich waren nur die mittleren drei Bögen der Brücke vorhanden und die beiden äußeren wurden später (sechszehnhundert …nochwas) angefügt.
    Die Brücke wurde vom Kaiser Hadrian (Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus, 76-138 n. Chr.), der sich auch sein Mausoleum -die Engelsburg- bauen ließ, erbaut und im Jahr 134 n. Chr. fertiggestellt.
    Die Skulpturen auf der Brücke wurden erst 1669 durch Papst Clemens IX aufgestellt.

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    Die Engelsbrücke „Ponte Sant’Angelo“ bodennah fotografiert
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    Eine der Engelsfiguren auf der Brücke die 1669 aufgestellt wurden
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    Eine der Engelsfiguren auf der Brücke die 1669 aufgestellt wurden

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Früh um ca. 09:15 Uhr ist die Brücke noch recht gut zu fotografieren. Später tummeln sich hier zu viele Touristen, als das man die Brücke noch gut auf den Bildsensor bannen könnte.
    Wenn man über die Engelsbrücke läuft und sich von der Altstadt kommend nach links dreht, hat man einen tollen Blick auf den in ca. 950 Meter entfernten Petersdom (den wir später noch besichtigen werden) und auf den unter der Brücke durchfließenden Tiber. Etwas mehr Wasser hätte dem Tiber sicher gut getan, so dass die Sedimentablagerungen am Rand nicht zu sehen gewesen wären….., na ja, man kann nicht alles haben.

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    Blick von der Engelsbrücke auf den Tiber und den Petersdom

    Nach der Engelsbrücke erreichen wir den Eingang zur Engelsburg. Die Engelsburg besteht aus einer umlaufenden hohen Mauer mit Wehrtürmen und dem eigentlichen inneren Gebäude, dem ehemaligen Mausoleum. Dieses innere runde Gebäude hat nur eine Verbindungen zur Außenmauer. In dem Mausoleum wurden der Erbauer Kaiser Hadrian (76-138 n. Chr.) und die Kaiser Antoninus Pius (86-161 n. Chr.), Kaiser Lucius Verus (130-169 n. Chr.), Kaiser Mark Aurel (121-180 n. Chr.), Kaiser Commodus (161-192 n. Chr.), Kaiser Septimius Severus (146-211 n. Chr.) und dessen Sohn Kaiser Caracalla (188-217 n. Chr.) beigesetzt.

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    Büste vom Kaiser Hadrian im Eingangsbereich der Engelsburg
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    Die Burgmauer und die Engelsburg
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    Gebäude integriert in der Burgmauer

     

     

     

     

     

     

     

     

    In der Burgmauer der sind einige Wohngebäude eingebaut und man kann um die eigentliche Engelsburg, also das runde Gebäude innerhalb der Mauern einmal komplett herumlaufen.
    An der Kasse, die sich innerhalb der Burgmauern befindet bezahlen wir unser Eintrittsgeld. Komischerweise sind die ermäßigten Preise für Senioren abgeklebt. Ich vermute mal, dass dies mit der Osterwoche zusammen hängt, man hier dem Besucheransturm sehnlichst entgegen sieht und danach den Klebestreifen wieder entfernt. Na ja, wie auch immer…, von der Kasse gehen wir im Uhrzeigersinn am Fuß der Engelsburg (so bezeichne ich jetzt mal das eigentliche runde Gebäude und nichts das ganze Areal) fast einmal herum und werden nun in das Innere der Engelsburg geleitet, die bis in die Antike „Hadrianeum“ genannt wurde.

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    Eingang in die Engelsburg
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    Schneckenartiger Gang und Lüftungsschacht

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ursprünglich hatte das Mausoleum einen Durchmesser von 64 Metern und eine Höhe von 20 Metern und war aus Vulkangestein, Beton und Kalkstein gebaut. Der Beton wurde damals nahe Rom in einem Bergwerk abgebaut.
    Im 15. Jahrhundert wurde die Engelsburg von verschiedenen Päpsten zu einer Festung um- und ausgebaut und die heutigen Wehrtürme in der Außenmauer errichtet.
    Durch einen etwas 120 Meter langen, schneckenförmigen Gang mit hohem Rundbogen gehen wir weiter aufwärts. Heutzutage sind hier elektrische Lampen angebracht, aber man kann sich irgendwie vorstellen, wie an deren Stelle Öllampen vorhanden waren oder wie die „alten Römer“ mit Fackeln entlang gelatscht sind.
    Nach dem passieren von einer Art Tor kommen wir in die eigentliche Grabkammer.

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    Die ehemalige Grabkammer in der Engelsburg

    Die „Grabkammer“ ist ein gewölbeartiger Raum mit zwei „Fenstern“ in der Decke, die von den darüber befindlichen Höfen Licht herein lassen. Zur Grabkammer kommen wir durch einen ca. 2 Meter breiten Gang und können über eine Art Brücke den auf der anderen Seite der Grabkammer weiterführenden Gang erreichen. Man hat fast das Gefühl, als müsste hier einmal eine Zugbrücke vorhanden gewesen sein, da die Öffnungen der beiden Gänge in einigen Metern Höhe sind. Vielleicht war dies ja auch einmal so, denn 1277 ließ Papst Nikolaus III. den Vatikan und die Engelsburg mit einer hohen Mauer (Passetto di Borgo), in dem sich ein Fluchtgang befand, verbinden. Über diese heute noch vorhandene Mauer konnten sich die Päpste bei Gefahr in die Engelsburg flüchten. Da wäre doch eine Zugbrücke im Inneren von Vorteil gewesen.

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    Fluchttunnel „Passetto“ für die Päpste zur Engelsburg
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    Fluchttunnel „Passetto“ für die Päpste zur Engelsburg

     

     

     

     

     

     

     

    Nach dem wir einige weiter nach oben führende Gänge erklommen haben, führt uns der Ausgang (im Bild Mitte links) in einen Hof. Von hier aus kommen wir in die weiteren Gebäudeteile der Engelsburg.
    Rechts von der auf einem Sockel stehenden Statue (mit den bronzefarbenen Flügeln) sieht man ein fast im Boden eingelassenes Gitter. Dies ist das linke Fenster von der Grabkammer.

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    Der erste Innenhof nach dem Aufstieg durch die innenliegenden Gänge

    Wir gehen weiter und folgen einem nach außen hin offenen Gewölberundgang mit alten Deckenverzierungen. Offensichtlich sind die Möwen hier nicht mehr sehr menschenscheu und so posiert eine Möwe ganz keck auf einer Fensterbrüstung und stört sich auch nicht daran, wenn man etwas näher kommt.

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    Blick in den Park hinter der Engelsburg
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    Deckenverziehrungen

     

     

     

     

     

     

     

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    Portrait einer Möwe
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    Erzengel Michael

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der Name “Engelsburg” stammt aus dem Jahr 590 n. Chr., als in Rom die Pest wütete und Papst Gregor I. über der Burg die Erscheinung des Erzengels Michael sah, der ihm durch das Wegstecken des Schwertes das Ende der Pest verkündete (was das Ende des göttlichen Zorn symbolisieren sollte).

    Vom Dach der Engelsburg genießen wir einen fantastischen Blick über Rom und auf den Petersdom (in den vier Tagen haben wir auch saumäßiges Glück mit dem Wetter gehabt).
    Plötzlich landet wieder eine Möwe und versperrt uns fast den Blick hinüber zum Petersdom…ganz schön frech 😉

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    Blick vom Dach der Engelsburg auf den Petersdom
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    Die gleiche Möwe?

     

     

     

     

     

     

    Nach dem wir uns von dem Aufstieg etwas erholt haben, gehen wir eine Etage nach unten und besichtigen hier in der vierten Etage noch einige Räumlichkeiten, die die Päpste zu prächtigen Wohnungen ausgebaut hatten. Zu bestaunen sind hier wieder die unzähligen Deckenverzierungen, Marmorfußböden und Fresken.

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    Päpstliches Schlafzimmer
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    Päpstlicher Stuhl
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    Großer Saal

    Die Engelsburg war als „Burg“ nicht nur Zufluchtsstätte und Wohnung der Päpste, sie beherbergte bis 1901 u. a. ein Gefängnis in dem unliebsame Kardinäle, Generäle und andere hochrangige Abtrünnige untergebracht und gefoltert wurden. Seit 1906 dient die Engelsburg dem italienischen Staat als Museum.
    An der Stelle sei mal kurz vermerkt, das die Engelsburg nichts für jemanden mit Gehbehinderung ist der z. B. Schwierigkeiten mit dem Treppensteigen hat, da die Treppen teils schmal und steil sind.
    Auf der dritten Etage kann wer will, bei einem herrlichen Ausblick durch die Mauerzinnen, in einem mit Wein berangten Restaurant platz nehmen und eine Kleinigkeit essen und trinken.
    Wir wandeln durch die alten päpstlichen Gemächer und steigen weitere Etagen bis zur Außenmauer ab.
    Über die Außenmauer, die einmal rundherum führt können wir weitere tolle Blicke auf die Engelsburg und nach Außerhalb erhaschen.
    Die Passetto di Borgo (Fluchtweg der Päpste vom Vatikan) hinein in die Engelsburg findet man an dem nordöstlichen Mauergang, der hier auch überdacht ist.

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    Blick von der Mauer in einen Innenhof
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    Blick von der Mauer auf die Engelsburg
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    Unten der Zugang in die Engelsburg
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    Der Zahn der Zeit nagt…
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    Blick von der Mauer auf den Vorplatz und die Engelsbrücke
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    Die Engelsbrücke während der frühen Mittagszeit…unmöglich jetzt noch gutes Fotos zu machen

    Nun haben wir die Engelsburg ausgiebig erklommen und bestaunt. Ein Blick auf unsere Uhr zeigt uns den nahenden Besuch des Petersdom an, den wir vorgestern für heute Mittag reserviert hatten. Ein früherer Termin war nicht mehr frei. Wer also eine Eintrittskarte für den Petersdom über die Omina-Karte bekommen möchte, sollte diese gleich zum Anfang des Rom Besuch reservieren oder besser noch, wenn das geht, gleich bei dem Kauf der Omnia-Karte im Internet.
    Auf dem Weg zum Petersdom gehen wir über eine groooooße Kreuzung, laufen nach rechts in eine kleine Seitenstraße und unter der Passetto di Borgo (der päpstliche Fluchtweg auf der Mauer) hindurch.

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    „Passetto di Borgo“, der Fluchttunnel der Päpste vom Vatikan zur Engelsburg

    Danach biegen wir links ein und sind nun in der Straße Borgo Pio abseits der Touristenströme in einer beschaulichen Gasse, in der sich kleine Cafe´s und Restaurants aneinanderreihen. Die Straße ist eigentlich eine Fußgängerzone und nur für Anlieger befahrbar.
    Mit etwas Glück kann man hier auch mal einen Kardinal und andere Würdenträger als Tischnachbarn haben. Wir genießen unseren Café und einen kleinen Snack, bevor wir diese beschauliche Seitenstraße weiter in Richtung Petersplatz gehen.

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    Die Straße Borgo Pio parallel zur großen Hauptstraße Via della Conciliazione

    Der Petersplatz

    Am Petersplatz angekommen, nutze ich Zeit bis wir uns vor dem Büro der Omnia Vatican& Rom einfinden müssen und fotografiere noch ein wenig.

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    Die Kolonnaden rund um den Petersplatz wie ausgebreitete Arme
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    Heiligenfiguren auf der Brüstung der Kolonnaden
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    Blick aus den Kolonnaden zum Petersdom
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    Eine Laterne auf dem Petersplatz
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    Der Petersplatz mit dem Obelisken und dem Petersdom
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    Hunderte von Reihen mit Stühlen vor dem Petersdom

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Zwei Nonnen, ich nehme mal an sie kommen aus Mittel- oder Südamerika, mustern mich als „Profifotograf“…hehe und drücken mir mit einem freundlichen Lächeln und ohne groß zu fragen ihre Kamera in die Hand. Beide posieren mit dem Petersdom im Hintergrund und ich mache ein paar Fotos für ihre Erinnerungen.
    Da am nächsten Tag in den Vormittagsstunden die große Karfreitagsmesse mit dem Papst stattfinden wird, haben sich bereits die ersten Besucher eingefunden, die hier offensichtlich die besten Plätze ganz vorne sichern wollen.

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    Der Petersdom mit dem „OpenAir-Altar“
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    Zwei Nonnen auf Besuchstour
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    Eine Panoramaaufnahme des Petersplatz

    Schon wieder werde ich durch meine Familie an weiteren Fotos gehindert ( jaja, ich konnte eigentlich gar nicht, niemals nie, überhaupt keinerlei Fotos in Rom machen – jedenfalls nicht in Ruhe – 😥  ), denn es ist Zeit zum Treffen um in den Petersdom gelassen zu werden. Wie gesagt, wir versammeln uns wieder vor dem Büro wo wir die Omnia-Karte und die Tickets für den Petersdom bekommen haben. Es ist der gleiche Treffpunkt wie für die vatikanischen Museen und so fühlen wir uns schon ein wenig wie Stammgäste….hehe  😉
    Wir bekommen jeder einen Aufkleber, den wir uns sichtbar an die Kleidung heften sollen. Dies ist ab jetzt praktisch die Eintrittskarte um die Fastlane benutzen zu dürfen. Ein Blick auf den Petersplatz verrät uns, dass das Geld für die Omnia-Karte in diesem Fall wieder gut angelegtes Geld ist, denn die Warteschlange scheint mindestens 300 Meter lang zu sein.

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    Sammelplatz vor dem Büro der Omnia-Karte
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    Unsere „Mit“-Besucher für den Petersdom
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    Aufkleber für die Kleidung

    Der Besuch im und auf dem Petersdom

    Wir gehen mit unserer Einlaß-Begleiterin vom Omnia-Büro vorbei an den Wartenden und passieren nach nur ein paar Minuten die Sicherheitsschleuse (Prozedur wie im Flughafen). Ab hier können wir uns nun frei bewegen, werden jedoch von der Dame noch kurz darauf hingewiesen, das wir uns rechts am Fuße der Treppen zum Eingangsportal gegen Vorlage eines Ausweises unseren kostenlosen Audioguide abholen können. „Wer schnell ist gewinnt“ denke ich mir und so mache ich mich noch vor dem Aussprechen ihrer letzten Worte auf den Weg in die Katakomben und bekomme für meinen Ausweis unsere sieben Audioguides und einen kleinen Zettel (mit dem ich später meinen Ausweis zurück bekomme, also nicht verlieren!).
    Kurz bevor wir in den Petersdom hinein gehen, drehe ich noch einmal um und mache eine Aufnahme vom Petersplatz, grandios! So einen Blick in etwa hat der Papst bei einer Messe auf den Petersplatz….., nur das dann etwa 100.000 Besucher auf ihn schauen.

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    Blick vom Eingangsportal des Petersdom auf den Petersplatz

    Nun betreten wir den Petersdom: Alleine das Eingangsportal, quasi eine Art Vorhalle ist so rieeeesig, das hier unsere Großziethener Dorfkirche bestimmt 4x hineingehen würde.

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    Eingangsportal mit Marmorfußboden am Petersdom

    Nun gehts aber wirklich hinein in die Sankt Peter in Rom oder wie viele sagen, den Petersdom.
    Im Petersdom haben ca. 20.000 Besucher Platz, ich habe aber das Gefühl, als würden wieder alle Chinesen dieser Welt heute hier anwesend sein. Wo man hin sieht, Besucher mit ihren Selfie-Stangen an deren Ende ein jedes Handy vmtl. tausende verwackelter, unterbelichteter, verrauschter, eigentlich nutzloser Fotos schießt. „Schön“ auch anzusehen, wie die asiatischen Besuchergruppen vielfach ihr iPad hochreißen und noch während die Aufnahme stattfindet, es schon wieder herunter genommen wird um ihrem Tourguide zu folgen. Diese sind meist an ihren hochgehaltenen Regenschirmen o. ä. in dem Gewühle zu erkennen. Offensichtlich ist das der Preis, wenn man ganz Europa in einer Woche schaffen muß. Da hetzt man in einer halben Stunde durch den Petersdom. Entspanntere und fortschrittlichere Besuchergruppen aus allen Herren Ländern sind mittels Funksprechgarnitur mit ihrem Tourguide verbunden und so können diese ihm auch zuhören, wenn dieser schon etwas weiter gegangen ist. So bleibt diesen Besuchern zumindest ein kleiner Moment, um die Schönheit dieser Kirche genießen zu können und hier und da ein etwas besseres Foto zu schießen.
    Wir haben keine Tour gebucht und machen uns also auf eigene Faust in den Petersdom und rufen an den verschiedenen Stationen während des Rundganges die entsprechende Stelle im Audioguides auf, bleiben stehen und lauschen den Beschreibungen. Ich glaube wir waren gute zweieinhalb Stunden im Petersdom, was auch noch viel zu wenig ist, wenn man sich wirklich mit intensiv mit all den Schönheiten beschäftigen möchte.
    Der Rundgang geht gegen den Uhrzeigersinn und so entsteht mein erstes Foto von rechts vorne in das Mittelschiff. Obwohl vom „geführten Besucherstrom“ nicht vorgesehen, laß ich es mir jedoch nicht nehmen und gehe gleich mal in die Mitte und mache hier mit meinem 7,5 mm Ultraweitwinkel ein paar Aufnahmen.
    Von hier kann ich mit dem Teleobektiv auch eine erste Aufnahme vom Altar unterhalb der Kuppel machen.

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    Das Mittelschiff
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    Der gesamte Petersdom in einem Foto

     

     

     

     

     

     

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    Der Papstaltar (erb.1624 – 1633) und dahinter der Hochaltar in der Apsis
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    Gewölbe und Kuppeln wohin man auch schaut
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    Ein Papst …. in überdimensionalem Marmor

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Der Eingangsbereich
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    Das rechte Seitenschiff und der Eingangsbereich ganz hinten 😉
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    Zu Stein…ähm Marmor gewordene Päpste soweit das Auge reicht

     

     

     

     

     

     

     

     

    Unten sieht man nur Menschenmassen und an engen Stellen (obwohl der Begriff aufgrund der Größe des Bauwerkes gar nicht zu passen scheint) drängeln sich die Besucher dicht an dicht. So richte ich meine Augen eher nach oben und bin alle paar Meter überwältigt von diesen Baukünsten….., na…., ihr seht ja selbst 😉

     

     

     

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    Hinter dem Papstaltar die Apsis
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    Das Mittelschiff, hinten der Ein- und Ausgang
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    Zentral unter der Kuppel der Papstaltar
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    Der 43 Meter hohe Papstaltar

     

     

     

     

     

     

     

     

    Vier fünfeckige Pfeiler von je 24 m Durchmesser stützen die gewaltige Kuppel, die das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt ist. In zwei Meter hohen lateinischen Lettern sind im Kuppelring die Worte aus dem Matthäus-Evangelium verewigt: „Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam, et tibi dabo claves regni caelorum.“ Übersetzt: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen. Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich.“ In kleineren Buchstaben könnte man es aufgrund der Höhe vmtl. nicht mehr lesen 😉

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    Unterhalb der Kuppelfenster kann man entlang laufen und gelangt von hier aus auf die Kuppel
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    Hinter dem Papstaltar der Hochaltar
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    Hochaltar mit Cathedra Petri
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    Der Baldachin des neun Stockwerke hohen Papstaltar
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    An der „Vierung“ noch ein Papst

    Um die Personen auf den Bildern etwas unsichtbar werden zu lassen, bräuchte man eigentlich ein richtiges Stativ und dann Belichtungszeiten von 1-2 Minuten. Da aber nur der Ansatz ein Stativ aufbauen zu wollen, den Wachschutz auf den Plan ruf, kann man ein großes Stativ zumindest für Aufnahmen im Petersdom zu Hause lassen.
    Ich haben mein kleines Tischstativ dabei und kann so etwas unbemerkter mit Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden fotografieren. Dazu suche ich mir an den Säulen Vorsprünge und kann hier die Kamera positionieren. Aufgrund der vielen Besucher im Petersdom steht dann während der langen Belichtungszeit aber fast immer jemand genau vor der Linse, so dass es mehrere Anläufe benötig, bis ich brauchbare Ergebnisse erhalte.
    Gut sind auch irgendwelche Bänke oder Absperrungen, die ich als „Stativ“ für Belichtungszeiten bis 1 Sekunde nutzen kann. Eine ruhige Hand vorrausgesetzt, klappen hier meist die Aufnahmen, wenn nicht irgendwelche Besucher wie blöd daran rumschaukeln. Hm…, vielleicht hat man als Fotograf eine andere Sichtweise. Die Leute schauen gespannt auf meine Kamera und sehen, das ich eine Absperrung als „Stativ“ nutze ( „hey der Typ macht bestimmt coole Fotos“ ) und rempeln trotzdem voll dagegen. Na ja, ein paar Fotos scheinen ja gelungen zu sein, wobei ich das nächste Mal bestimmt meine große Kamera mitnehme, bei der man die ISO-Zahlen (also die Lichtempfindlichkeit des Sensors) noch weiter nach oben drehen kann, bzw. bei gleicher ISO Einstellung qualitativ bessere Fotos (in Bezug auf Farben, Kontraste etc.) hinbekommt. Der kleine micro-fourthird-Sensor meiner Panasonic DMC-GF6 stößt hier ab und zu schon an seine Grenzen.

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    An der „Vierung“
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    Im linken Seitenschiff, rechts das Mittelschiff, hinter der gewaltigen Säule befindet sich der Papsaltar (hier nicht zu sehen)
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    Im linken Seitenschiff, ganz am Ende der Ausgang
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    Das 183 Meter lange Mittelschiff vom rechten bis zum linken Rand (ein Bundesligafußballfeld hat „nur“ eine Größe von 105 Metern 😉 )
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    Marmorfußboden mit Intarsienarbeiten
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    Das Mittelschiff in dem fast zwei Fußballplätze hintereinander Platz finden

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Blick in das linke Seitenschiff
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    Am Ausgang: Links das Seitenschiff, rechts das Mittelschiff

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die Kuppel des Petersdom

    Unser Besuch des Petersdom ist noch nicht zu Ende. Nach dem wir den unteren Bereich bestaunt haben, wollen wir jetzt nach ganz oben.
    Dazu verlassen wir erst einmal den Petersdom und treten hinter den Altar…, wieder mit einem grandiosen Blick auf den Petersplatz. Wir wenden uns gleich nach links und können im Untergeschoß die Audioguides abgeben (Ausweis nicht vergessen wieder mitzunehmen).

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    Blick auf den Petersplatz

    Anschließend gehen wir in den Eingangsbereich der hinauf die Kuppel führt. Hier müssen wir uns nun ca. eine halbe Stunde lang anstellen und uns an der Kasse entscheiden, ob wir die gesamten 510 Stufen bis ganz nach oben zur Laterne (die Kuppelspitze) zu fuß gehen wollen oder den Aufzug nehmen wollen um dann nur 320 Stufen vor uns haben (und nein, es ist kein Fahrstuhl 😉  ).
    So genau habe ich es nicht mehr in Erinnerung, aber ich glaube das volle Stufenprogramm kostet 7,- € und das abgekürzte mit dem Aufzug 9,50 €.
    Der Aufzug fährt nur bis zum Dach des Petersdom und im Zentrum des Treppenhauses. Wenn man pech hat, dann ist man mit dem Aufzug wegen des nochmaligen Anstehen auch nicht viel schneller oben. Das Treppenhaus ist im übrigen sehr gut zu begehen, da die Stufen schon fast die Ausmaße eines Smart Fourtwo und kaum Steigung haben.
    Um es gleich vorweg zu erwähnen: Personen mit irgendwelche noch so kleinen Gehbehinderungen können nur das Dach des Petersdom, aber nicht die Kuppel erreichen, denn ab dem Dach beginnt erst der richtige Aufstieg in die Kuppel und die Treppen sind sehr sehr eng und steil. Auch Personen mit etwas ausgeprägter Leibesfülle haben keine Chance die Kuppel wegen enger Gänge zu erreichen. Sie würden praktisch stecken bleiben!
    Vom Dach des Petersdom (hier gibt es leckeren Espresso für nur 1,- €) steigen wir noch ein paar Treppenstufen empor und befinden uns nun am Fuße der Kuppel. An einer Seite geht man hinein und auf der anderen Hälfte wieder hinaus in den Aufstieg zur Laterne. Um den Gang ist ein Zaun angebracht, damit niemand auf die Idee kommt einen „Abflug“ zu machen. Auch das Hochhalten von Selfie-Stangen über den Zaun ist verboten und wer dies versucht, wird gleich vom allgegenwärtigen Wachschutz angezählt. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als durch die Zaunmaschen hindurch zu fotografieren….., na ja, mehr schlecht als recht. Aber man bekommt ungeführ einen Eindruck von der Höhe, wenn man sich unten die kleinen Menschen anschaut.
    An der Wand sind mit Mosaiksteinen riesige Wandbilder gestaltet.
    Bei der Größe dieses Bau frage ich mich immer wieder, wie die das früher alles geschafft haben und bin fasziniert davon, dass das alles noch steht. Heutzutage stehen Neubauten manchmal nur ein paar Jahrzehnte und müssen dann bereits wieder abgerissen werden, weil sie baufällig sind.

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    Die Kuppel des Petersdom, ganz oben die Laterne
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    Blick hinab auf die Vierung und den Papstaltar
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    Blick in die Apsis mit dem Hochaltar
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    Rundgang in der Kuppel

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der eigentliche Aufstieg in die Kuppel, die, wie man sieht, zweischalig ist, wird ab jetzt beschwerlicher.
    Schön zu sehen auch die Wölbung der Kuppel, so dass wir teils richtig schräg nach rechts geneigt laufen müssen. Mit der rechten Hand müssen wir uns dazu teilweise abstützen.
    Ein Gang führt nach oben und ein Gang auf der gegenüberliegenden Kuppelseite wieder nach unten. Wer also einmal mit dem Aufstieg in der Kuppel begonnen hat, muss wohl oder übel weiter bis ganz nach oben gehen, da sich zwei Personen teilweise nicht begegnen können und kann von ganz oben erst wieder nach unten laufen.
    Das letzte Stück des Aufstieges führt über eine enge, wirklich sehr steile Wendeltreppe. Als Handlauf dient hier ein Seil, das herab hängt. Der Abstieg auf der anderen Kuppelseite erfolgt natürlich auch über so eine steile Wendeltreppe.

    Fotograf Berlin Marc Birkhoelzer www.birkhölzer.com
    Viele viele Treppenstufen, genau 320 Stück
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    Die Wölbung der Kuppel

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Im Ineren der Kuppel
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    Steile Wendeltreppe, nichts für schwache Nerven 😉

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Und nun der Blick von ganz oben, also fast ganz oben, denn für das Personal geht’s noch mal ca. 15 Meter höher.
    Wir sind auf der Besucherplattform angekommen. Eng hier und voll. Aber ein grandioser Blick über Rom und den Vatikan. Die Besucherpalttform ist vollständ mit einem Metallkäfig umgeben, jedoch sind die Gitterstäbe so weit auseinander, das man immer mit dem Objektiv wunderbar hindurch kommt oder auch die Kamera außerhalb halten kann (den Gurt nicht vergessen 😉  ), um so Fotos zu machen. Hier eignet sich ein extremes Weitwinkelobjektiv ganz besonders gut. Mich würde mal interessieren, was hier schon alles heruntergefallen und das zeitliche gesegnet hat 😉

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    Unten mittig mit dem bronzefarbenen Dach: Der Bahnhof des Vatikan
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    Die Besucherplattform mit dem Stahlkäfig
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    Blick hinab in die vatikanischen Gärten
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    Sehr gepflegte Gartenanlagen

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Blick auf die vatikanischen Museen und Gärten
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    „Klempnerarbeiten“ von früher
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    Der Petersplatz und Blick über Rom
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    Der Petersplatz
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    Im Hintergrund der Tiber und die Engelsburg

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Mitte links die Kuppel des Pantheon, rechts das weiße Gebäude: Emanuelsdenkmal und rechts daneben am Bildrand: Das Kolosseum

    Von der Aussichtsplattform kann man zum Büro des Papst schauen (kennt sicherlich jeder aus dem Fernsehen, wenn er dort am Fenster steht und zu den Gläubigen spricht) und auch die Warteschlange an den Kolonnaden sieht man.
    Von hier oben sieht man auch die Laternen der vielen kleineren Kuppeln im Petersdom. Zwischen den beiden Laternen gibt es ein kleines Bistro in dem es vmtl. den preiswertesten Espresso in Rom gibt.

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    Mittig im Bild das Büro des Papst
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    Das Dach des Petersdom

     

     

     

     

     

     

     

     

    Der deutsche Friedhof im Vatikan ist nur deutschsprechenden Personen vorbehalten. Der Friedhof befindet sich links hinten am Petersplatz. Hier steht am Eingangstor die schweizer Garde und man kommt nur hinein, wenn man auf deutsch um Einlass bittet. Alle Anderssprachigen müssen draußen bleiben. Der Friedhof ist täglich bis 12.00 Uhr geöffnet.

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    Der deutsche Friedhof im Vatikan
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    Zugang zum Abstieg
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    Der Abstieg zum Dach des Petersdom
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    Das begehbare Dach auf dem Petersdom
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    Was von der Kuppel von oben klein aussah, ist nun wieder riesig.
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    Auf dem Dach des Petersdom
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    Kuppeln neben DER KUPPEL auf dem Petersdom
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    Hier gibt es „göttlichen“ Espresso
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    Espresso für 1,- €, leider nur aus einem Pappbecher

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Blick durch die Brüstung vom Dach des Persdom auf den Petersplatz mit dem Obelisken
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    „Hallo“ ihr da unten 😉 auf dem Petersplatz
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    Blick vom Dach des Petersdom hinauf zur Besucherplattform der Kuppel

    Nun sind wir wieder unten angelangt…

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    Hier kommt niemand durch: Die Schweizer Garde
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    Auch der Vatikan hat eine Postfiliale

     

     

     

     

     

     

     

     

    Fotograf Berlin Marc Birkhoelzer www.birkhölzer.com
    Mangels Kirchturm wurden die Glocken kurzerhand an die Seiten verfrachtet
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    Den Balkon kennt wohl jeder…, wenn sich der Papst nach der Wahl zum ersten mal zeigt

     

     

     

     

     

     

     

     

    Auf dem Rückweg zur Altstadt gehen wir über den Petersplatz und die anschließende große breite Straße „Via della Conciliazione“ bis zur Via S. Pio X. Dort biegen wir nach rechts ein und überqueren hier die Brücke auf der wir noch ein paar Statuen bestaunen können. Im Hintergrund sieht man die Engelsburg.

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    Engelsfigur an der Via S. Pio X
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    Statue auf der Brücke über den Tiber
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    Die Engelsburg von weitem

     

     

     

     

     

     

     

     

    So, fotografisch war’s das für den heutigen Tag erst einmal, denn meine beiden Akkus der Kamera sind mit diesen letzten drei Fotos leer. Hätte ich nie gedacht, das ich das schaffe, aber vmtl. haben die Langzeitbelichtungen im Petersdom eine Menge Strom gefressen. Ein dritter Akku für die abendlichen Aufnahmen in der Altstadt während der „blauen Stunde“ wäre prima gewesen, so musste mein Handy herhalten….., leider qualitätiv nicht so prickelnd.
    Gegessen haben wir wieder im gleichen Restaurant von gestern, dem Ristorante Mercato. Die Stimmung am Campo de’ Fiori hier in der Altstadt hat schon was. Verschiedene Straßenmusiker stehen auf dem Platz, wechseln sich nach gefühlten 20 Minuten ab und bereiten allen eine angenehme musikalische Unterhaltung. Während wir unsere Pasta und Pizza bei einem Glas Wein oder Erfrischungsgetränk genießen, wird es zunehmend dunkel, was den Platz in eine anderes Licht taucht und die letzten Marktstände verschwinden lässt.
    Nach dem Essen gehen wir durch die Altstadt bis zum Piazza Barberini und genießen bei einem leckeren italienischen Eis das Flair in den kleinen Gassen.

    Das war der 3. Tag in Rom mit den Highlights und Sehenwürdigkeiten:
    – Engelsburg
    – Petersplatz
    – Petersdom im inneren
    – Die Kuppel auf dem Petersdom

    Der 4. Tag in Rom folgt demnächst…

    Habt ihr Fragen, Anregungen oder Tipps? Ich freue mich über eure Kommentare.

    1 KOMMENTAR

    1. Hallo Marc,

      jetzt klappt es auch mit dem Kommentar – Deine Bilder und Berichte sind ein Traum. Ich bin nächste Woche das erste Mal in Rom und freue mich nach dem Stöbern hier noch ein bißchen mehr darauf.

      Viele Grüße
      Denise

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